Herr Hans Tauber, Namensgeber der Deutschen Parkinson Stiftung
Es war 1979, als Hans Tauber zum ersten Mal eine Parkinson Fachklinik zur Behandlung aufsuchte. Die zweite Behandlung fand ein Jahr später statt.
Am 5. Dezember 1980 wurde er entlassen und dieser Entlassungstag gewann für ihn eine wohl schicksalhafte Bedeutung. Frau Dr. Ulm, damals Chefärztin der Klinik, erinnert sich: “Ich weiß noch genau, wie er gut gelaunt und äußerlich gesund bei der Visite im Türrahmen stand. Es war eine spontane Eingebung, als ich ihn fragte: Können Sie sich vorstellen, eine Selbsthilfegruppe für Parkinson Patienten zu gründen und zu leiten?“
Er konnte es sich vorstellen und schritt zur Tat, ohne zu ahnen, was da für Arbeit auf ihn zukommen sollte. Am 21. Oktober 1981 gründete er nach entsprechender Vorarbeit mit einer Handvoll “Mitstreiter“ die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. (dPV)
Eine wesentliche Aufwertung erhielt die Vereinigung, als sich im März 1982 mit Frau Dr. Ulm, Herr Prof. Nittner und Prof. Dr Schneider ein ärztlicher Beirat konstituierte, der seit der Zeit dem Bundesverband in ärztlich medizinischen Fragen zu Seite steht.
Im Oktober 1982, also ein Jahr nach der Gründung, zählte die dPV schon 16 Regionalgruppen und 22 Kontaktstellen. Nach einer kontinuierlichen Entwicklung trat Herr Hans Tauber 1993 aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des 1. Vorsitzenden zurück.
Seit dieser Zeit hat sich basierend auf der Initiative von Hans Tauber die dPV kontinuierlich entwickelt, und hat heute rund 20.000 Mitglieder in 400 lokalen Selbsthilfegruppen.